Ayurveda pur in Südindien- Teil 2

Ayurveda pur in Südindien- Teil 2

Zu empfehlendes Resorts sind das Ayurvedaresort Nikkis Nest und das Beach Resort Kadaltheeram, sowie Dukes Forest Lodge im Landesinneren bei Trivandrum.

Nikkis Nest ist ein ökologisch angelegtes Resort, wird weitestgehend umweltfreundlich betrieben und macht die Natur zu einem festen Bestandteil der hier angebotenen Ayurveda-Kuren. Selbst der unterhalb des Resorts gelegene Tempel wird in den Tagesablauf integriert, denn ein klassisch ayuvedischer Tagesablauf beginnt mit Sonnenaufgang und wendet sich bei Sonnenuntergang zur Neige.

Kadaltheeram ist ein kleines Resort für maximal 18 Gäste und die Kur wird für jeden Gast individuell festgelegt. Auch wird der Behandlungserfolg engmaschig durch Ayurvedaärzte kontrolliert.

Um Schleimhautbelastungen von vornherein auszuschließen sind  diese Ayurveda-Zentren unklimatisiert und die Räume sind, um absolute Entspannung und Konzentration zu gewährleisten, nur schwach beleuchtet. Kurbegleitend wird täglich Yoga und Meditation angeboten.

Was ist der besondere Unterschied zur westlichen Schulmedizin?

Die Schulmedizin konzentriert sich nur auf Symptome.Ein Symptom kann aber verschiedene Ursachen haben und doch werden Symptome mehr oder weniger gleich behandelt.Die Ursache, die für die Störung ausschlaggebend ist, bleibt unberücksichtigt.Eine Patient wird aber in Ayurveda als ein einmaliges Individuum gesehen, das aus fünf primären Elementen zusammengesetzt ist. Diese Elemente sind Äther (Platz), Luft, Feuer, Wasser und Erde. Genauso wie in der Natur, haben wir auch diese fünf Elemente in uns. Wenn irgendeines von diesen Elementen in der Natur unausgewogen ist, wird dies rückwirkend einen Einfluss auf uns haben.

Diese Elemente bilden die sog. Doshas!

Ayurveda pur in Südindien – Teil 1

Ayurveda pur in Südindien – Teil 1

Seitdem auch im Westen die Zahl der Ayurveda-Anhänger steigt, gibt es in Kerala (Südindien) kaum noch ein Hotel ohne entsprechende Angebote. Eine Massagebank ist schließlich schnell aufgestellt. Doch mit dem authentischen Ayurveda hat das meist nur wenig zu tun, und ob man an eine gute Adresse gerät, ist oftmals Glücksache. Zwar wurde vor einigen Jahren eine Klassifizierung von Ayurveda- Resorts ins Leben gerufen, doch die Vergabe des Qualitätssiegels gilt als fragwürdig – wie überall in Indien ist auch in Kerala die Korruption weit verbreitet.Es gibt aber trotzdem handfeste Vorteile für eine Ayurveda-Kur in Indien:

Der medizinische Standard ist in Indien vom Staat vorgegeben. Nur studierte Dr. ayurved. mit staatlicher Prüfung werden als ayurvedische Ärzte zugelassen. Auch die ayurvedischen Masseure, Krankenschwestern etc. sind staatlich geprüft. In Deutschland gibt es keine unabhängige Stelle, die das Qualitätsniveau garantiert und der Begriff Ayurveda ist nicht geschützt.

Was Medikamente betrifft, sitzt man speziell in Kerala, an der Quelle. Das bedeutet: Zum Massieren wird z.B. nicht einfaches Sesamöl verwendet, sondern auf den jeweiligen Zweck abgestimmtes, medizinisches Öl. Viele Ayurveda Medikamente können nach Deutschland nicht eingeführt werden, weil sie nicht als Nahrungsmittel durchgehen und als Heilmittel nicht zugelassen sind. Und wo es auf Frische ankommt, sind in Indien die Wege kurz.

Die Kur-Kosten sind erheblich günstiger als in Deutschland. Und unter Umständen ist durch den Preisunterschied sogar der Flug schon wieder heraus.

Erkältungsfrei durch den Winter

Fast jeder bekommt in der kalten Jahreszeit eine Erkältung oder einen grippalen Infekt! Man braucht aber nicht gleich zu starken Medikamenten zu greifen, sondern Naturmittel haben oft eine bessere Wirkung ohne Nebeneffekte. Sinnvoll ist es, das Immunsystem zu unterstützen, die Schleimhäute feucht zu halten  (Meerwassersprays), um Viren und Baktereien keine Angriffsflächen zu bieten und viel zu trinken. Hier bieten sich spezifische Kräutertees geradezu an:

Lindenblütentee lindert den Hustenreiz, Salbeitee Halsschmerzen und Thymiantee wirkt schleimlösend.

Die duftenden Blüten der Linde werden im Sommer gesammelt und getrocknet. Sie enthalten ätherische Öle, Gerbstoffe und Flavonoide, die die Abwehrkräfte stärken. Zur Erkältungsvorbeugung nimmt man zwei Teelöffel Blüten pro Tasse. Das Kraut wird mit kochendem Wasser aufgegossen und muss 10 Minuten ziehen.Dann sofort trinken. Er hat einen feinen Geschmack, den auch Kinder mögen.

Thymian ist eine Heil-und Gewürzpflanze, die schon von den Römern geschätzt wurde. Auch Hildegard v. Bingen empfahl Thymian bei Atemnot und Keuchhusten. Thymian ist ein ausgezeichnetes Heilkraut mit antibiotischer Wirkung bei allen Bronchialerkrankungen und Husten.Thymian enthält die ätherischen Öle Thymol, Carvacol und Cymol. Außerdem noch Harze und Gerbstoffe. Für einen Tee wird ein gehäufter Teelöffel Kraut mit einem Viertelliter kaltem Wasser übergossen, erhitzt und nur kurz aufgekocht.Dannach abseihen und 3 Tassen pro Tag trinken.Man kann den Tee auch zum Gurgeln verwenden.

Salbei ist ein altes Hausmittel gegen Halsentzündungen und Schluckbeschwerden. Das Kraut hat einen hohen Anteil an ätherischen Ölen, die desinfizierend wirken.Fast alle Entzündungen im Mund- und Rachenraum lassen sich günstig beeinflussen. Für einen Tee übergießt man zwei Teelöffel getrocknete Salbeiblätter mit einem Viertelliter kalten Wasser.Langsam zum Kochen bringen, nur kurz aufkochen und abkühlen lassen.Am besten lauwarm trinken oder gurgeln.Salbei hat auch einen günstigen Einfluss auf Magen und Darm.

Nordic Walking oder gehen mit 2 Stöcken?


Wer ist noch nicht strammen Spaziergängern begegnet, die sportlich zwei Stöcke geschwungen haben?Viele vermeintliche“Nordic Walker“ nehmen einfach die Stöcke in die Hand und laufen damit los. Das hat aber nichts mit dem korrekten Bewegungsablauf zu tun, der Nordic Walking kennzeichnet.

Richtiges Nordic Walking orientiert sich zunächst an der ursprünglichen Alltagsmotorik des Menschen und an der natürlichen Kreuzkoordination beim Gehen: linkes Bein – rechter Arm und umgekehrt!

Zunächst sollte man sich mit der richtigen Ausrüstung vertraut machen:Die Stocklänge muss genau auf die Körpergröße abgestimmt werden.Als Faustregel kann gelten:Körpergröße mal 0, 66 ergibt die maximale Stocklänge.Auch die Schlaufe muss sitzen und zwar so, dass der Stock bei nach hintem gestreckten Arm und geöffneter hand eine direkte Verlängerung des Arms bildet.

Die als ALFA-Technik bezeichnete Nordic-Walking -Bewegung setzt genau hier an und verstärkt diesen Bewegungsablauf.Die vier Buchstaben der ALFA-technik stehen dabei für grundlegende Bewegungsmerkmale:

A:aufrechte Körperposition- dabei geht es um die aktive Aufrichtung des gesamten Körpers. Jede Vorlage mit gekipptem Becken ist zu vermeiden und der Blick ist nach vorne gerichtet.

L: langer Arm- der offenkundigste Unterschied, der den geher mit Stöcken vom Walker unterscheidet.Bei einer guten Nordic-Walking-Technik wird der Arm aus der Schulter heraus nach vorne und hinten bewegt.Das Anwinkeln der Arme im Ellbogengelenk ist falsch und führt langfristig zur Überlastung.Die Schrittlänge passt sich langsam der Arnbewegung an.

F: das bedeutet flacher Stock. In verbindung mit dem langen Arm wird der Stock in einem flachen Winkel auf den Boden aufgesetzt.Nur so bietet der Stock die optimale Kombination aus Stütze und Sportgerät.

A:das letzte A symbolisiert den angepassten Schritt. Arme und Rumpf bestimmen die Bewegungsintensität.Die Schrittweite ergibt sich aus einer gut koordinierten Gesamtbewegung. Angepasste Schritte gelingen aber nur mit aktiver Fuß-und Beinarbeit, wobei der ganze Fuß aktiv abgerollt wird!

Bevor man losmarschiert ist, ist ein Aufwärmtraining angesagt, damit die Muskeln elastischer werden.Auch Dehnungsübungen fördern die Flexibilität von Bändern, Muskeln und Sehnen und die Durchblutung wird verbessert.

Nordic Walking ist mittlerweile in den Reigen der anerkannten Präventionskonzepte aufgenommen worden.Das bedeutet, dass alle gesetzlichen Krankenkassen bei der teilnahme an einem Nordic-Walking-Kurs mindestens 80% der Kurskosten im Rahmen der Gesundheitsvorsorge übernehmen.Manche Kassen, wie z.B.die AOK bieten auch eigenen Kurse an.

Auf keinem fall sollte man als Ungeübter versuchen , sich die Technik selbst anzueignen.Ein guter Trainer vermittelt Technik und Fertigkeiten und motiviert vor allem bei der Stange zu bleiben.  Denn es macht Spass Fortschritte zu machen und die Ausdauer und Koordination zu verbessern. Viele Trainer bieten neben Gruppentraining auch Einzeltraining an, was Nordic Walking auf eine sehr intensive Art und Weise dem Interessierten vermittelt.